Pokernight im Pool auf dem Westfalendamm 44.

Die Architektur des Poolhauses der Villa Leifeld und das Wirken der Leifelds, insbesondere für das Jungschützenkorp, inspirierten den Oberleutnant der Jungschützen Heiner Gosda zu einer besonderen Idee. Eine Pokernight im Pool auf dem Westfalendamm 44.

Seine Jungschützen setzten am Samstag den 28.04. diesen Gedanken um. Der leere Pool wurde zum „Casino Royal“ und der Garten zum Aufmarschplatz der cool, feierlich, gekleideten Jungschützen und ihrer Gäste. In der Eröffnungsrede erinnerte Gosda an das besondere Verhältnis von Annelie Leifeld, das schon seit den 60.ger Jahren zu den Jungschützen bestand. Aus dieser Zeit stammte auch der Baustiel des Schwimmbeckens. Das Wissen um die außergewöhnliche Bedeutung des Ahlener Schützenwesens für ihren Mann, dem Ehrenvorsitzenden des BSV Theodor F. Leifeld und die Strahlkraft ihres Schaffens für die Gemeinschaft der Schützenbrüder als Beispiel für die Jungschützen.

Der Hauptmann der Jungschützen Thomas Schulze Beerhorst zeichnete an Ende des Abends den Gefreiten Nils Rittmeier und den Schützen Maxi Dolowy mit dem ersten und zweiten Preis des Turniers aus. Das Anwesen Leifeld und das danebenliegende Haus Stolz auf dem Westfalendamm wird in absehbarer Zeit abgebrochen und einer Neubebauung zugeführt.

Die Berichte aus den Gliederungen bereiten den Schützen auf der diesjährigen Hauptversammlung im Chagall eine besondere Freude. Hier im Bild, der Hauptmann der Jungschützen Thomas Schulze Beerhorst, der über die besonderen Ereignisse in der Jungendorganisation des BSV sprach. Im Vordergrund Seine Majestät Marcel der I. und der Geschäftsführende Vorstand.

Frühjahrsevent der Offiziere 2018

Zum traditionellen Frühjahrsevent versammelten sich die Offiziere des Bürgerschützenvereins Ahlen seit 1688 früh am Samstag. Mit dem Bus fuhren die Bürgerschützen zur Käserei am Hafen in Münster. In der knapp zweistündigen Führung konnten sich die Teilnehmer mit allen Sinnen von der Herstellung unterschiedlichster Biokäsesorten überzeugen.

Frühjahrsevent der Offiziere 2018

Ein kurzer Verdauungsspaziergang führte in die Innenstadt, um nach einem kleinen Mittagessen eine lebendige Führung durch das Picasso-Museum zu erleben. Gezeigt wurden ausgewählte Fotographien des irischen Fotographen Edward Quinn, der Picasso fotographisch ab 1951 bis zu dessen Tod im Jahr 1973 auch privat begleitete, und somit intime Einblicke aus dem Leben des Künstlers einfing.

Bürgerschützenverein Ahlen, Frühjahrsevent der Offiziere 2018

Den Ausklang erfuhr die Veranstaltung bei Schützenbruder Harald Ulfig, der mit Bier vom Fass und einem westfälischen Buffet die 39 Eventteilnehmer und 5 Nachzügler kaiserlich verwöhnte.

Frühjahrsevent der Offiziere des Bürgerschützenverein Ahlen
Winterfest der Bürgeschützen Ahlen 2018

Der Winterball der Bürgerschützen gilt als schönster seiner Art im Kreise Warendorf. Das Motto ist Programm: „Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut“.

Bürgerschützen Ahlen - Einzug des Königspaares beim Winterball 2018

Somit stand dem Thron mit den Majestäten Marcel Damberg und Katja Heitfeld nichts mehr im Wege, um königliche Eleganz beim Tanz und beim Flanieren durch den Saal zu erleben.

Throngesellschaft auf dem Winterfest der Bürgerschützen Ahlen

 

Schützenverein Ahlen Die Königskompanie bei alljärhlichen Martinsgansessen

Im nassen und nebeligen November kümmert sich der harte Kern der Bürgerschützen eher um seine Pflichten die der Jagdschein verlangt. Trotzdem versammeln sie sich um 18 Uhr am Volkstrauertag, dem alten Heldengedenktag, auf dem Marktplatz und gedenken den Gefallenen und Verstorbenen des Vereins in Form der Kranzniederlegung der Stadt Ahlen.

Schützenverein Ahlen Königskompanie der Bürgerschützen beim Martinsgansessen 2017

Die Königskompanie huldigt dem 4. Bischof von Tours (371–397) mit der alten Tradition des Martingansessens. Es wurden wohl mehr alte Geschichten geteilt als Mäntel. Wichtig war allen, diesen Abend mit den Geburtstagskindern Walter Mentrup, Bobby Wöhlert und Herbert Faust teilen zu dürfen. Der Sprecher der Königskompanie Bernd Schulze Beerhorst stimmte alle Könige schon mal auf das nächste Großereignis des BSV ein: den Winterball der Bürgerschützen am 20. Januar 2018 in der Stadthalle Ahlen.

Schützenverein Ahlen Die Königskompanie bei alljärhlichen Martinsgansessen

Vor einer Woche waren die Offiziere nach dem ereignisreichen Tag in Garzweiler bei SM Marcel Damberg zu frischem Grillgut und kühlen Getränken eingeladen. Das neue Festzelt der Jungschützen und eine Theke mit Zapfanlage steht seitdem weiterhin im Garten am Rombergweg, damit die Jungschützen und der Thron bei jeder Witterung der Einladung des Königs folgen können. 21 Jungschützen fanden sich zusammen mit ihren kommandierenden Offizieren nach ihrer Jahreshauptversammlung mit dem Thron am späten Samstagnachmittag bei Sonnenschein am Festzelt ein. Wiederum mit frisch gezapften Getränken und Steaks vom Grill wurden die Gäste traditionsgemäß vom König bewirtet. Die Stimmung war so gut, dass erst am frühen Morgen die letzten Gäste, nachdem diese bereits erste Aufräumarbeiten unterstützt hatten, das Quartier am Richterbach verließen. Das von Annelie Leifeld den Jungschützen gestiftete Festzelt hatte auch in der letzten Woche beim ersten Herbststurm seine Qualität unbeschadet unter Beweis gestellt und wird jetzt nach beiden Events wieder abgebaut.

Eine alte Tradition im BSV nahm seine Majestät Marcel Damberg auf und empfing nach dem Offiziersausflug alle Teilnehmer, mit einem Biwak in seinem Garten. Die Jungschützen stellten Ordonanzen, die für das leibliche wohl der Offiziere sorgten.

Major Frank Beier ließ es sich nicht nehmen, im Namen der Offiziere Hausherrin Britta Damberg mit einem kleinen Blumenstrauß, für den Empfang und die Gastlichkeit im Garten des Hauses Damberg sich zu bedanken.

Die Stromerzeugung in NRW stand in diesem Jahr, im Vordergrund des Offiziersausfluges. Ziel war der Braunkohle – Tagebau der RWE Power (bis 2003 der RWE Rheinbraun AG) im nördlichen Rheinischen Braunkohlerevier, die Grube Garzweiler I. Gruppenbild vor Bagger 258, gebaut von Krupp 1957 mit einem Schaufelrad – Durchmesser von 15 Metern. Bei einer Einsatzzeit von 40 – 60 Jahren, ist der Schaufelradbagger also in den „Besten Jahren“.

40 % des Stroms in NRW wird laut RWE Power, aus der Braunkohle, des Rheinischen Braunkohlerevieres gewonnen. Eine Planungssicherheit hat das Unternehmen bis 2040, danach wird Garzweiler voraussichtlich geschlossen. Kleines Gruppenbild vor Bergbautechnik:

Bilder: RBR Quelle Rhein Braun AG, 1012

Wohin sonst als in ein Jagdschloss, derer zu Schaumburg – Lippe, sollte der Sprecher der Königskompanie unsere Schützenkönige entführen?

Die königlichen Brüder inspizierten die „ärmlichen“ Verhältnisse im östlichen Weserbergland, in denen die Fürsten zu Schaumburg – Lippe sich durch die Jahrhunderte bei Bückeburg schlugen. Anschließend sentierte man über den Nutzen des größten noch in privater Hand genutzten Mausoleums, bei einem Schluck „Hauswein“, aus einem mit dem Mund geblasenen Glas – dem Weinrömer, im Industriemuseum der Glashütte Gernheim.

Stabsunteroffizier Julius Heuser
„Aus unserer Mitte“ tritt Stabsunteroffizier Julius Heuser einen prägenden Posten für die Keimzelle des Bürgerschützenwesens an. Als Spieß prägt er die nächsten Jahrgänge der Jungschützen und somit die Zukunft der Schützentraditionspflege in der Wersestadt.

 

Engagement
Im Namen der Jungschützen übergab Gefreiter Jan – Hendrik Peters (l.) dem scheidenden Spieß Oberstabsfeldwebel Bernhard Mathew eine Erinnerungsplakette. Für das lange Engagement dankte Hauptmann der Jungschützen Thomas Schulze – Beerhorst und Stellvertreter Oberleutnant Heiner Gosda. (v.l.)

 

Spaßvogel
Wettstreit außer Konkurrenz: Stabsunteroffizier Mikko Buller schoss den „Spießvogel“ ab. Seine Majestät König Marcel Damberg (l.) gratulierte.

 

Unterstützung des Jungschützenwesens
Kein Gruppenbild ohne Damen: Der Hauptmann der Jungschützen bedankte sich bei der Hausherrin Aline Krächter (3.v.l.), nebst Hausherr Oberleutnant Hendrik Koch (2.v.r.) und „Frau Kompaniefeldwebel“  Steffi Nixdorf ( l. ), für die Unterstützung des Jungschützenwesens über all die Jahre.