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Die dritte Kompanie unter dem Kommando von Hauptmann Norbert Deitermann traf sich in diesen Tagen in den Räumen von Heitkamm-Dachbaustoffe im Gewerbegebiet Vatheuershof. Unter der Federführung von Leutnant Gordon Waldmann wurde dort ausprobiert, was ein Fahrsimulator zu leisten imstande ist. Bis in die Nacht hinein genossen die Offiziere der dritten Kompanie eine Brotzeit und fuhren nebenbei immer wieder auf der Nordschleife um die Wette.

Einen Ausflug in die Geschichte des Bürgerschützenvereins Ahlen unternahmen am Sonntag mehr als 80 Besucher der zweiten Sonderausstellung im Obergeschoss der Gaststätte Geisthövel.

„Die heute als Gründungsjahr geführte Zahl 1688 bezieht sich lediglich auf den ältesten erhaltenen Schützenorden“, erklärte Inventarienverwalter Josef Ostermann. „Es ist inzwischen belegt, dass auch lange vorher schon Schützenfeste gefeiert wurden.“ Dazu gebe es interessante Ausführungen des Stadtchronisten Jürgen Rheker, der im Jahr 2012 gemeinsam mit einem eigens einberufenen Team den zweiten Band der Schützenhistorie herausgebracht hat.

Die Ausstellung umfasste neben zahlreichen Originalen – von der Kette bis zur Fahne – auch Abzüge von Aufnahmen aus dem BSV-Bildarchiv.

Die Gästeschar wurde ebenfalls von Sozial- und Kulturdezernentin Stephanie Kosbab bereichert, die sich sehr fürs Ahlener Schützenwesen interessierte. „Es ist festgehalten, dass die Feste und Versammlungen in den 1920er Jahren aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl derart aus allen Nähten platzten, dass die Gründung weiterer Schützenvereine die Folge war“, erläuterte Ostermann und freute sich, dass der zweite Teil der Schau auf noch größere Resonanz stieß als der erste.

Neben der Ausstellung sorgte die Familie Rogalla für die Beköstigung der Schützen und ihrer Gäste.

Südwall, Hela-Radrennbahn und Berliner Park: Die bisherigen Festplätze und den voraussichtlichen Nachfolger erwanderten einige Aktive des Bürgerschützenvereins Ahlen am Samstagnachmittag. Vorsitzender Carsten Heitfeld (l.) skizzierte dabei Vor- und Nachteile der Anlagen vom Ambiente bis zur Infrastruktur mit Strom- und Wasseranschlüssen. Zum Abschluss kamen die Offiziere einer Einladung ihres Majors Hendrik Koch nach. Gemeinsam mit der Nachbarschaft am Homannsweg hatte er einen kleinen Weihnachtstreff auf dem Hof Bolsenkötter auf die Beine gestellt, der sehr guten Anklang fand. Für die Beköstigung sorgte das Team des „Pier 59“ um Philipp Bake. Da war einiges mehr als Glühwein im Angebot. Und zum Aufwärmen lockte eine Feuerschale.

Foto: Christian Wolff