In Zeiten, in denen es pandemiebedingt schwierig ist, das Vereinsleben zu gestalten, möchte der Bürgerschützenverein Ahlen mit einer Reihe von Vorträgen über das berichten, was das Schützenwesen ausmacht, und damit nicht nur Mitglieder, sondern alle interessierten Bürger ansprechen.
„Leider sind in den vergangenen Jahren viele Veranstaltungen – so auch die Schützenfeste – ausgefallen“, bedauert Inventarienverwalter Josef Ostermann. „Damit fehlt auch ein wichtiger Baustein des Miteinanders.“

Am Sonntag, 28. November, lädt der Hauptverein ab 14 Uhr in die Gaststätte Geisthövel ein. Bis etwa 18.30 Uhr wird es Kaffee, eine Kleinigkeit zu essen (so lange der Vorrat reicht) und einige Ausstellungsstücke zur Geschichte des Vereins geben. „Wir haben erstmal seit langer Zeit wieder die originale Königskette von 1688 hervorgeholt, daneben Fotobücher und eine Auswahl historischer Ansichten“, so Ostermann. Viele Exponate seien Leihgaben aus den Familien der Könige und Vereinsmitglieder.

Unter der Federführung von Oberst Frank Beier wurde die Ausstellung organisiert und mit Hilfe von Schriftführer, Leutnant Hendrik Westhölter und dem Adjutanten des Oberst, Oberleutnant Jan Kaplan (vl.)sowie Ehrenmitglied ,Hauptmann Theo Ostermann umgesetzt.

Eingeladen sind alle Mitglieder sowie deren Familien und Freunde. Wer möchte, kann sich bei Oberst Frank Beier zu einer kleinen Erkundung der Distille anmelden (E-Mail: oberst@buergerschuetzen-ahlen.de).

Bernhard Münstermann, Major und Oberst von 1887 – 1922

Von links: Hauptmann Egon Holtermann, Oberleutnant Wilhelm Knappschäper, Major Josef Detmar, Oberst Franz Neuhaus, Oberleutnant Heinrich Westhölter, Leutnant Bernhard Kemper-Vatheuser

Über die Vortragsreihe soll das Zusammenkommen von Mitgliedern gefördert werden, um die vielfältigen Aufgaben und die Bedeutung des Vereins für die Stadtgeschichte sowie das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Quelle: AZ. Ch. Wolff